Seehafen Wismar weiterhin Spitzenreiter im Holzumschlag an der Ostsee

15.11.2013 – 

Bereits 1,4 Millionen Tonnen Holz und Holzprodukte gingen in diesem Jahr über die Kaikanten im Seehafen Wismar. Der Rohstoff kommt längst nicht nur aus dem Baltikum und Russland, auch Schiffe aus Skandinavien, Schottland und Spanien laufen Wismar an.

Die Empfänger dieser Rohstoffe sind zum größten Teil die im Holzcluster Nord angesiedelten holzverarbeitenden Industrien. Dazu zählen Firmen wie Ilim Nordic Timber, German Pellets, Egger Holzwerkstoffe oder Hüttemann. Mit 1300 Arbeitsplätzen und Kunden in der ganzen Welt gehört das Holzcluster Nord zu Europas Spitze in der Holzverarbeitung.

Den Grundstein für das Cluster legte eines der größten Nadelholzsägewerke Europas, die Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG. Mit jährlich ca. 2,2 Millionen Festmeter verarbeitetem Holz zählt sie zum größten Kundenstamm des Seehafen Wismar. Produziert wird Schnittholz für die Hausbau-, Verpackungs- und Holzwerkstoffindustrie. Das anfallende Restholz wie Sägespäne und Holzhackschnitzel werden in den in unmittelbarer Nähe ansässigen Unternehmen zu hochwertigen Spanplatten, Fußbodenbelägen oder zu Heizpellets verarbeitet, aber auch zur Eigenenergiegewinnung in den Werken genutzt.

Eine effiziente Logistik sämtlicher Rohstoffe und Warenprodukte ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, den der Seehafen Wismar bietet, sowie der direkte Zugang zur Ostsee und 27 km voll elektrifizierte hafeneigene Gleise und Anschluss an die Autobahnen A 20 und A14.

Kunden setzen sowohl auf Erfahrung, die man bereits im Alten Holzhafen gesammelt hat, als auch modernes Know-how im Holz-Handling. So sorgen Tradition und Zukunft für einen anhaltenden Spitzenplatz in der Holzindustrie.

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