Neue Lagerhalle für K+S im Seehafen Wismar

20.09.2013 – 

Pro Jahr liefert die deutsche K+S Gruppe bis zu 1 Mio. Tonnen Salz- und Kaliprodukte über Wismar in die skandinavischen und baltischen Märkte. In der Hochsaison, die bereits im September beginnt, fertigt der Seehafen täglich mehrere Ganzzüge mit bis zu 1.750 t Auftausalz für den Winterdient im Regelzugverkehr ab, welches vorrangig in Nordeuropa benötigt wird. Hauptlieferant ist das Salzbergwerk Bernburg, dessen Produkte durch das konzerneigene Unternehmen esco - European Salt Company – vertrieben werden. Der Transport zum Hafen erfolgt per Bahn, da diese Form der Vorlauflogistik die wirtschaftlichste und umweltfreundlichste darstellt.

Hinzu kommen diverse Sortensalze und Kaliprodukte, die in der Agrarwirtschaft bzw. in der industriellen Weiterverarbeitung ihre Verwendung finden.

Seit Jahrzehnten arbeiten die Seehafen Wismar GmbH und die K+S AG erfolgreich zusammen. Beiderseits bestehen langjährige Erfahrungen in der Durchführung der Vortransporte und der Lagerung bzw. des Umschlags von Salz und Kaliprodukten. Schon zur Zeit der Hanse war das „weiße Gold“ eines der wichtigsten Handelsgüter im Wismarer Hafen. Bereits zu DDR-Zeiten hat der Seehafen Kali aus ostdeutschen Vorkommen in die ganze Welt verschifft. 

Auch heute ist die geographisch und logistisch günstige Lage im südlichen Ostseeraum der ausschlaggebende Faktor, um die Produkte aus Mitteldeutschland und Nordhessen via Wismar wettbewerbsfähig über See nach Nord- und Osteuropa zu exportieren.

Um die Qualität bei witterungsempfindlichen Massengütern zu gewährleisten, hält der Seehafen überdachte Lagerkapazitäten für insgesamt 120.000 t vor. Mit der neuen Lagerhalle werden diese Kapazitäten um weitere ca. 20.000 t ausgebaut. Diese Investition wird die Zusammenarbeit aller an der Logistikkette beteiligten Unternehmen zukünftig noch effizienter gestalten und weiter stärken.

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